Forschung & Entwicklung (f&e)

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Ein Blick in die zukunft

Entwicklungen in den Bereichen Medizin und Biowissenschaften sind nur durch kontinuierliche Investitionen von Unternehmen und Institutionen möglich.

Investitionen von mehr als 2 Millionen Euro in die Stammzellenforschung bestätigt Stemlabs Ziel, bei der Entwicklung neuer Therapien beizutragen und die Anzahl der therapeutischen Anwendungen erweitern zu können.

Das Ziel von Stemlab ist die Förderung von 3 klinischen Studien bis 2018, von der eine davon mit Phase 2 abgeschlossen sein sollte.

Die Realisierung dieses Ziels basiert auf 3 wichtigen Säulen:

  • Ein hoch spezialisiertes Team, bestehend aus Fachleuten im Bereich der Biowissenschaften

  • Konsolidierung eines starken Netzwerkes von Partnern

  • Infrastrukturen, die die Entwicklung von Produkten für Zelltherapien ermöglichen

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Unser F&E Team

  • André Gomes, Biochemiker, für die F&E-Abteilung verantwortlich
  • Carla Cardoso, Doktor der Pharmazie mit einer Spezialisierung in Biochemie, Forscherin und Projektmanagerin der F&E-Abteilung
  • Helena Antunes, Biochemikerin, Master in Molekular- und Zellbiologie, PhD-Studentin
  • Margarida Vieira, Doktor der Biochemie mit einerSpezialisierung in Molekularbiologie, Forscherin und Projektmanagerin der F&E-Abteilung
  • Teresa Matos, Doktor der Biologie mit einer Spezialisierung in Zellbiologie, Forscherin und Projektmanagerin der F&E-Abteilung

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Projekte

Das Forschungs- und Entwicklungsteam von Stemlab und seine Partner haben eine Reihe von Projekten durchgeführt, die die klinische Anwendung von Stammzellen des Nabelschnurblutes und Gewebes erweitern sollen.

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Zwei Patente für Stammzelltherapien

Als Ergebnis der Forschungs- und Entwicklungsarbeit hat Stemlab derzeit zwei registrierte Patente. Stemlab ist eines der ersten Unternehmen Europas, das Patente für stammzellbasierte Behandlungen besitzt.


  • WoundcordNUP: ECOMP-01-0202-FEDER-030318

    Zusammenarbeit mit dem Coimbra Zentrum für Neurowissenschaften und Zellbiologie und dem Biocant Technologiepark zur gemeinsamen Anwendung von Stammzellen aus Nabelschnurblut mit endothelialen Vorläuferzellen bei Patienten mit chronischen Wunden zur Verbesserung der Heilung durch eine Verringerung der Entzündung und eine erhöhte Revaskularisierung der koronaren Fläche der Wunde.


  • InjectcordNUP: CENTRO – 07-0202–FEDER–005476

    Entwickelt in Zusammenarbeit mit Dr. Lino Ferreira des Coimbra Zentrum für Neurowissenschaften und Zellbiologie und dem Biocant Biotechnologiezentrum, zielt diese Partnerschaft auf die Entwicklung neuer Plattformen für Transplantationen von Zellen aus Nabelschnurblut ab, damit die kardiale Regeneration nach ischämischen Problemen verbessert werden kann.

    Entwickelt in Zusammenarbeit mit Dr. Lino Ferreira (Zentrum für Neurowissenschaften und Zellbiologie von Coimbra und und dem Biocant Biotechnologiezentrum), zielt dieses Projekt auf die Entwicklung neuer Plattformen für die Transplantation von Nabelschnurblut zur Unterstützung der kardialen Regeneration nach ischämischen Problemen ab.
    INJECTCORD wurde zwischen 2009 und 2012 entwickelt und wurde durch eine EU Finanzierung unterstützt. Das Ziel dieses Projektes war es, ein Gel für die lokale Anwendung von Stammzellen aus Nabelschnurblut zu entwickeln, um die Regeneration zu stimulieren. Das Projekt zeigte ausgezeichnete Leistung und Resultate und mündete in 2 Patentanmeldungen. Der Wert dieses geistigen Eigentums wird momentan in neuen Projekten weitergeführt, mit dem Ziel, klinische Anwendungen im Bereich der regenerativen Medizin zu entwickeln, besonders bei der Wundheilung von chronischen Diabetespatienten.


  • IsocordNUP: CENTRO – 07-0202–FEDER–005547

    Dieses Projekt im Rahmen der Optimierung der Isolation und Charakterisierung von mesenchymalen Stammzellen des Nabelschnurgewebes wurde als eine Kollaboration mit Forschern des Biocant Biotechnologiezentrum, dem portugiesischen Histokompatibilitätszentrum und dem höheren technischen Institut durchgeführt. Es bietetUnterstützung bei der Expansion von hämatopoetischen Stammzellen bei Transplantaten und bei der neuronaler Regeneration.

    Entwickelt in einer Kollaboration mit Forschern des Biocant Biotechnologiezentrum, dem portugiesischen Histokompatibilitätszentrum und dem höheren technischen Institut der Universität von Lissabon, zielte dieses Projekt auf die Isolierung und Charakterisierung von mesenchymalen Stammzellen (MSCs) aus der Nabelschnur (Blut und Gewebe) ab, und will deren Potential bei der Expansion von hämatopoetischen Stammzellen und bei der neuralen Regeneration weiter erforschen.
    Das Projekt, welches durch EU Finanzierung unterstützt wurde, wurde zwischen 2009 und 2012 durchgeführt.
    ISOCORD konnte zeigen, dass die Nabelschnur (Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe) eine vielversprechende Quelle von MSCs ist und eine brauchbare Alternative zum Knochenmark als Quelle für Zellen für verschiedene therapeutische Anwendungen darstellt. Demzufolge ist die Erstellung von effizienten Protokollen für die Krykonservierung der Nabelschnur selber und/oder der abgeleiteten MSCs neben der Kryokonservierung des Nabelschnnurblutes in öffentlichen oder privaten Banken wissenschaftlich gestützt.
    Als ein Resultat dieses Projektes hat Stemlab eine geschützte Methode zur Verarbeitung und Isolation der MSCs aus dem Nabelschnurgewebe entwickelt. Stemlab ist die einzige Stammzellenbank in Europa, die eine Akkreditierung für diese Art der Dienstleistung vorweisen kann.


  • Zelluläre Expansion

    Dieses mit dem höheren technischen Institut der Universität von Lissabon durchgeführte Projekt zielt auf die Erhöhung der aus Nabelschnurblut gewonnenen Anzahl der hämatopoetischen Stammzellen ab, um Transplantationen bei Erwachsenen garantiert zu können.


  • ExocordNUP: FCOMP-01-0202-FEDER-038631

    Ziel dieses Projekts ist es, die therapeutische Wirkung von Wachstumsfaktoren zu bewerten, die von den Stammzellen des Nabelschnurbluts bei der Heilung chronischer Wunden im Tiermodell mit Diabetes freigegeben werden.


  • aDVANCeNUP: FCOMP-01-0202-FEDER-038870

    In Kollaboration mit dem CEDOC („Chronic Diseases Research Center“, Nova Universität von Lissabon) möchte Stemlab die Entwicklung von neuen Anti-Krebs-Therapien vorantreiben.