In vitro-Produktion von roten Blutkörperchen aus Nabelschnurblut-Zellen

Blut-Transfusionen werden weit verbreitet für verschiedene klinische Therapien genutzt, wie z.B. bei schwerwiegenden Anämien, schweren Blutungen, Hämoglobinopathien und chirurgischen Komplikationen.  Allerdings sind klinische Quellen für Blut und Blutkomponenten, wie Konzentrate von roten Blutkörperchen, limitiert und von der Blutspende durch Freiwillige abhängig. Daten der Weltgesundheitsorganisation zeigen, dass jährlich um die 108 Millionen Blutspenden weltweit durchgeführt werden. Trotzdem bedingen die global sinkenden Fruchtbarkeitsraten eine graduelle Verringerung der als Spender geeigneten Population, und ein Engpass für die Blutversorgung ist global bis 2050 vorhergesagt. Als Lösung dieses Problems wurde eine in vitro-Produktion von roten Blutkörperchen aus Stammzellen als eine mögliche Methode zur Vermeidung einer...
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Behandlung von Immunthrombozytopenie mit Stammzellen aus der Nabelschnur

Obwohl eine Immunthrombozytopenie (ITP) allgemein mit einer guten Prognose verbunden ist, reagieren manche Patienten nicht adäquat auf die gängigen pharmakologischen Behandlungen und unterliegen einem höheren Risiko einer schwerwiegenden Hämorrhagie. Das Potenzial von mesenchymalen Stammzellen aus der Nabelschnur zur Behandlung dieser Gruppe von ITP-Patienten wurde untersucht. ITP ist eine Autoimmun-Erkrankung, welche durch eine erhöhte Abbaurate von Blutplättchen (Blutzellen, welche für die Gerinnung zuständig sind) in der Milz charakterisiert ist. Da ITP-Patienten eine anhaltende Thrombozytopenie (niedrige Anzahl von Blutplättchen) haben, neigen sie zu Blutungen. ITP zeigt ein breites klinisches Spektrum. Sie kann als asymptomatischer Fall auftreten, bei dem der Patient ohne nötige...
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Nabelschnurblut als Behandlungsmöglichkeit bei Amyotropher Lateraler Sklerose

Amyotrophe Laterale Sklerose (ALS) ist eine schwere neurodegenerative Krankheit, welche durch eine progressive Degeneration der Motorneuronen charakterisiert ist und 450.000 Personen weltweit betrifft. Motorneuronen liefern die notwendigen Signale für Muskelkontraktionen. Im Verlauf der Neurodegeneration verlieren ALS-Patienten Muskelstärke und letztendlich die Fähigkeit zur Erhaltung der Vitalfunktionen. Ateminsuffizienz ist die hauptsächliche Todesursache von ALS-Patienten, welche momentan eine geschätzte Lebensdauer von nur 3 bis 5 Jahren folgend Krankheitsbeginn haben. Aufgrund der Komplexität der Grunderkrankung ist die Ursache von ASL bisher unklar. Obwohl zahlreiche Wirkstoffkandidaten in klinischen Studien getestet wurden, sind die Behandlungsoptionen bei ALS weiterhin limitiert und überwiegend unterstützender Natur. Das einzige Medikament,...
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Expandiertes Nabelschnurblut verringert Infektionsrisiko und Länge der Hospitalisierung nach einer Transplantation

Nabelschnurblut (Umbilical Cord Blood, UCB) wird momentan zur Behandlung verschiedener Krankheiten eingesetzt, von hämatologischen Malignomen bis zu metabolischen und Immun-Erkrankungen. UCB ist eine sichere Alternative zu Knochenmark, welche mehr Patienten den Vorteil einer hämatopoetischen Transplantation ermöglicht. Die Verwendung von UCB bei einer hämatopoetischen Transplantation bietet mehrere Vorteile, z.B. die nicht invasive Entnahme, sofortige Verfügbarkeit für eine Transplantation und das Vorliegen mehrerer Populationen von immunologisch unreifen Stammzellen. Immer noch stellt aber unter bestimmten Umständen die Zelldosis eine Limitation einer UCB-Transplantation dar, hauptsächlich bei Erwachsenen. Um diese Einschränkung zu überwinden, hat die israelische Biotechnologie-Firma Gamida Cell eine neue Methodik entwickelt, welche die...
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Autologe Transplantationen von Nabelschnurblut sind sicher und praktikabel bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung: Ergebnisse einer klinischen Studie

Autismus-Spektrum-Störung (ASS) ist eine Erkrankung der neurologischen Entwicklung, welche durch Einschränkungen in der sozialen Kommunikation und durch repetitives Verhalten und einen eingeschränkten Aktivitätsrahmen charakterisiert ist. Sie beginnt früh im Leben.  ASS betrifft geschätzt etwa 1 von 68 Kindern in den USA. Behandlungsansätze beinhalten Medikation, Verhaltenstherapie, Beschäftigungs- und Sprachtherapie und spezialisierte erzieherische und fachliche Unterstützung. Die frühzeitige intensive Verhaltensintervention ist verbunden mit wesentlich verbesserten Ergebnissen, aber sogar mit einer solchen Intervention bleiben viele Individuen mit ASS merklich beeinträchtigt. Präklinische Modelle zeigten, dass Nabelschnurblut (umbilical cord blood, UCB) Effektorzellen enthält, die über eine parakrine Signalisierung die zerebrale Konnektivität verändern und auch Entzündungen...
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