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Fakten und Wissenswertes

KLÄRUNG VON FRAGEN

Wenn Sie über die Entnahme des Nabelschnurblutes nachdenken und nach Informationen zu diesem Thema im Internet suchen, stossen Sie bestimmt auf viele unwahre Informationen. Um die Entscheidung über die Nabelschnurblutentnahme bewusst zu treffen, machen Sie sich bitte mit folgenden sechs wissenswerten Tatsachen vertraut:

Nabelschnurblut als anerkanntes Therapieverfahren

Stammzellen aus dem Nabelschnurblut finden bereits in der Behandlung von mehr 80 schwerwiegenden Krankheiten Anwendung. 2018 feierten wir das 30. Jubiläum der ersten Transplantation von Nabelschnurblut. Seit dieser Zeit wurden über 45.000 Transplantationen weltweit durchgeführt.

Das Nabelschnurblut weist höhere Regenerationsfähigkeiten als das Knochenmark auf

Zellen aus dem Nabelschnurblut haben zehnmal höhere Regenerationsfähigkeiten als das Knochenmark. Vielmehr: Sie kennzeichnen sich durch eine niedrigere immunologische Reife, wodurch ihre Transplantation weniger Komplikationen beim Empfänger verursacht (bei allogenen Transplantationen bedeutet dies ein geringeres Abstossungsrisiko).

Die Gewinnung des Nabelschnurblutes beeinflusst nicht den Verlauf der Entbindung

Die Blutentnahme aus der Nabelschnur erfolgt erst nach der Durchtrennung der Nabelschnur. Die Entscheidung, in welchem Moment die Nabelschnur durchtrennt werden soll, treffen die Hebamme und der Arzt unter Berücksichtigung des aktuellen medizinischen Wissensstandes, der Informationen über Verlauf der Schwangerschaft und Entbindung, des Gesundheitszustandes der Mutter und des Kindes, der Präferenzen der Mutter und der auf der Station geltenden Standards.

Nach dem Einfrieren verlieren die Zellen ihre Eigenschaften nicht

Versuche, die von amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführt wurden, wiesen nach, dass Stammzellen ihre aussergewöhnlichen Fähigkeiten (Vermehrung und Kolonienbildung) nach 24 Jahren Einlagerung bei tiefen Temperaturen (Temp. -196°C) aufrechterhalten. Theoretisch können Stammzellen zusammen mit einem kryoprotektiven Präparat unter solchen Umständen unendlich lange aufbewahrt werden, ohne dass es zur Reduzierung der Qualität des Proben kommt.

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